10.12.2011 Erfolge beim 19. Int. Odenwald-Cup



Erfolgreich konnte der Karate-Do Dormagen seine Wettkampfsaison für 2011 beenden.
Insgesamt 10 Podiumsplätze konnten auf dem 19.Internationalen Odenwald-Cup erreicht werden. Darunter 3mal Gold, 5mal Silber und 2mal Bronze.
Der Odenwald-Cup ist eins der größten und legendärsten Karateturniere Deutschlands und unser Verein reiste zwar mit übersichtlicher, aber stark versierter Mannschaft an.
Dirket um 9:00 Uhr morgens begannen pünktlich die Katawettbewerbe. Eins unserer jüngsten Mitglieder, Elias Fuhrmann, startete hier zu seinem ersten großen Turnier und konnte sich mit seiner Leistung den 5.Platz in seiner Gruppe sichern. Weiter ging es mit den Wettbewerben der Schüler 12- 14 Jahre. Katharina Förster trat an und kam trotz eines technischen Fehlers in ihrer Darbietung immer noch auf Platz 2. Die erste Silbermedaille für die dormagener Karateka. In der mitunter höchstfrequentierten Disziplin war Simon Fuhrmann am Start: Kata der Jugend 15 -17 Jahre. Der 15jährige musste sich hier gegen eine Menge älterer Kontrahenten durchsetzen, was ihm auch gelang. Gegner für Gegner räumte er aus dem Weg bis er letztendlich gegen den späteren Poolsieger ausscheiden musste. Ein super erkämpfter und verdienter dritter Platz für Simon.
Das härteste Los traf wohl an diesem Tag unseren Starter Matthias Gehlhaar. Direkt in der ersten Runde der Kategorie Kata Leistungsklasse der Oberstufe stand er dem amtierenden Deutschen Meister gegenüber, gegen den er trotz guter Leistung leider nicht überzeugen konnte. Ähnlich lief es für ihn in der offenen Disziplin Kumite, in der er im ersten Kampf aufgrund einer Kampfrichterentscheidung wegen „übertriebender Härte“ ausschied.
Karsten Förster und Niklas Raddatz starteten in der Kategorie Kata Leistungsklasse der Unterstufe. Nach einer nicht nachzuvollziehenden aber unanfechtbaren Kampfrichterentscheidung konnten sich unsere Athleten dennoch die Podiumsplätze sichern: Silber für Förster und Bronze für Raddatz.
Karsten Förster ließ sich hieran aber nicht runter ziehen und startete weiter durch. In der Disziplin Kata der Senioren erreichte er seine zweite Silbermedaille. Als wäre er nun vom Erfolg wachgerüttelt worden, trat er in den Kategorien Kumite der Leistungsklasse und der Senioren an. Förster konnte einschlägig und technisch versiert überzeugen und ging jeweils als Sieger aus den Wettkämpfen hervor. Zweimal Odenwaldpokalsieger!
Nicht ganz so reibungslos lief es leider bei unseren Damen. Nachdem sich Denise Fuhrmann mit ihrer Kata die Silbermedaille erkämpfte, musste Erika Riehl leider aufgrund einer Verletzung ihren aktuellen Wettbewerb abbrechen. Nach ärztlicher Begutachtung und Pflege trat sie dennoch kämpferisch zur letzten Großen Disziplin an: Kata-Mannschaft Senioren.
Denise Fuhrmann, Erika Riehl und Karsten Förster bildeten das Team. Im Grunde der spannende Höhepunkt im Seniorenbereich, weil sich alle drei extrem gut auf ihre Performance vorbereitet hatten. Dieser Fleiß sollte nicht ungeachtet bleiben und sie schlugen sich eindeutig an die Spitze der Kategorie vor. Platz 1 für die Kata-Mannschaft aus Dormagen!
Mal wieder konnte man ruhigen Gewissens die Heimreise antreten und sich an einer Menge Pokalen, Medaillen und natürlich einschlägigen Erfahrungen freuen.

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23.07.2011 Glückwunsch den Prüflingen Sommer 2011



Fast 60 junge und ältere Prüflinge hatten sich mit ihren Trainern und Mitschülern intensiv auf die große Sommergürtelprüfung in der Trainingshalle des Karate-Do Dormagen vorbereitet. „Unser Verein wächst und wächst und heute haben wir die größte Prüfung der Vereinsgeschichte vor der Brust“, so Thomas Beu, 1. Vorsitzender und Trainer des Vereins. Mit Hilfe des Trainerteams Christian Gramberg, Matthias Gehlhaar, Michael Schulz und der 2. Vorsitzenden Marie-Christine Sixt konnte aber auch diese Hürde organisatorisch ziemlich stressfrei bewältigt werden. Es mussten neben der Beurteilung der Prüflinge eine riesige Anzahl von Karateausweisen gesichtet und kontrolliert sowie Urkunden geschrieben und gestempelt werden. Mit durchweg guten Leistungen konnten folgende Schüler ihre jeweils neuen Gürtel in Empfang nehmen:

Die Basisprüfung bestanden: Cornelia Mett, Tim Wrotny, Romain Lüniger, Kadir Isbilir, Philipp Gülden, Jonte Fiegert.
Weißgurt: Karsten Förster, Marcus Görres, Natalia Gaidai, Christian Rostek, Andreas Weyand, Jürgen Stahnke, Guido Fuhrmann, Waldemar Wolf, Niklas Raddatz, Holger Pfaff, Alexander Kollenbroich.
Gelbgurt: Katharina Förster, Robin Vincent, Julian Eisenhut, Franziska Rostek, Hannah Schulz, Rumeysa Sikan, Melike Karagöz, Dilara Gentili, Jeanette Callejon, Sophia Müller.
Zwischenprüfung zum Orangegurt: Muhammet Ali Sikan und Maria Kalbass.
Orangegurt: Lena Kögel, Kajo Köpp, Benita Lipinski, Marco Pallmann, Darvin Tiller, Olaf Ackerschott, Frank Gerstenberg, Erika Riehl, Sascha Dinda, Florian Daschke, Joshua Stockhausen, Moritz Kärtner, Pia Gröting, Edeltrud Mahlkow, Jürgen Schulz, Ebubekir Sikan.
Zum Grüngurt und damit den Einzug in die Mittelstufe des Karate-Do bestanden: Lennard Brandkamp, Marvin Froelich, Dorothee El Idrissi Khaldouni, Elias Fuhrmann, Christian Rensinghoff, Denise Fuhrmann, Ottmar Pieper, Paul Bertrams, Benny Lill, Arne Klomp, Ursula Scholz.
Blaugurt: Jonas Porting und Jad El Idrissi Khaldouni.





18.06.2011 Erfolge beim 1. internationalen Ems-Cup



Dormagen, 05:30 Uhr... Abfahrt ins Emsland. Das Karate-Dojo Lingen lud zum ersten internationalen Ems-Cup und wir waren mit 13 hoch motivierten Starten dabei. Die Katarunden begannen und die Nervosität bei allen Startern stieg. Joshua Stockhausen und Sascha Dinda waren bei den Katabegegnungen der Unterstufe am Start. Sascha konnte sich konsequent durchsetzen und sich in der Trostrunde Platz 3 sichern. Ähnlich lief es bei den Kindern der Unterstufe, die genau wie viele andere Starter unseres Dojos das erste Mal bei einem solchen Turnier teilnahmen. Katharina Förster und Benita Lipinski konnten sich trotz starker Leistungen leider keinen Platz auf dem Treppchen sichern. Katharina konnte eine Runde gewinnen und Benita kam nach der Trostrunde auf Platz 5 ihrer Klasse. Ursula Scholz, Simon und Melissa Fuhrmann konnten leider aufgrund sehr starker Konkurrenz dieses Mal nicht überzeugen. Etwas anders sah es bei den Katawettbewerben der Ü30er aus. Hier wurden Kata gezeigt, die selbst die Trainer der Athleten nie zuvor besser gesehen hatten. Denise Fuhrmann traf letztendlich im Finale auf Erika Riehl und konnte sich hier die Goldmedaille erkämpfen. Erika kam somit auf Platz 2. In einer weiteren Begegnung trafen Mathias Naumann und Elmar Krücken in den Katakämpfen der Mittelstufe aufeinander. Gold für Elmar, Silber für Mathias. Ruth Schäfers startete bei den Wettkämpfen der Oberstufe. Ihre ranghohen und gut präsentierten Kata verschafften ihr den vierten Platz. Kajo Köpp konnte sich trotz deutlicher Nervosität in seiner Gruppe ebenfalls den 4. Platz sichern. Die wohl am stärksten frequentierte Gruppe war die der Kinder der Mittelstufe. Jad El Idrissi Khaldouni musste sich gegen eine Menge Kontrahenten durchsetzen, die in insgesamt zwei Pools gegeneinander antraten. Wieder und wieder konnte Jad die Kampfrichter von seiner Leistung überzeugen. Nur einen Kampf verlor er 2:1 und rutschte somit in die Pooltrostrunden, in denen er aber weiterhin konsequent gewann und die Bronzemedaille entgegen nehmen durfte. Nachdem sich die Katawettbewerbe dem Ende zu neigten, stieg die Anspannung bei den Kumitestartern. Sascha Dinda, Florian Daschke und Joshua Stockhausen betraten die Tatami. Im wahrsten Sinne des Wortes konnte hier einschlägig überzeugt werden. Nur ein einziger Punkt verwehrte Florian die Goldmedaille. Florian errang somit Silber. Sascha konnte sich Bronze erkämpfen und Joshua einen guten vierten Platz. Kumite der Herren in der Leistungsklasse: Benny Lill und Arne Klomp am Start. Arne zeigte das, was er auch im Training stets an den Tag legt: Kampfgeist und Durchhaltevermögen verschafften ihm die Silbermedaille. Benny erkämpfte sich Platz drei.
Für viele Teilnehmer war es das erste große Turnier und man kann mal wieder sagen: Es hat sich gelohnt! Wir konnten nicht nur viele Medaillen, sondern auch eine Menge Wettkampferfahrung sammeln und einen schönen Tag gemeinsam verbringen, der uns sportlich und vereinstechnisch zusammen schnürte…

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28.05.2011 Alexander Heimann in Dormagen



Heute war Alexander Heimann zu Gast beim Karate-Do Dormagen in der Halle der Theodor-Angerhausen-Schule. Sensei Thomas hat ihn für uns gewinnen können. Irgendwann steht er einfach zwischen uns: Der mehrfache Deutsche Meister und Teilnehmer an Europa- und Weltmeisterschaften und begrüßt uns.
- Ganz locker, freundlich und gewinnend.
Es steht Kumite auf dem Programm und
nach einem Warm-up geht’s los: Distanzen einschätzen, den Gegner studieren,Chancen unmittelbar nutzen. Alex führt das mit einer Schnelligkeit durch die kaum die Ausführung erkennen läßt. - Unglaublich. Der Weltranglisten-Dritte spricht mit allen, ermuntert, feuert an und geht bis zur Heiserkeit beim Kiai. Er begeistert sogar mich Kumite-Muffel! Ich merke, es geht nicht um die Überwindung des Gegners, sondern um sich selbst - um Genauigkeit und dadurch herbeigeführte Erfolgserlebnisse. Ebenfalls werden Strategien erläutert um aus einer Bedrängnis einen Vorteil herbeizuführen. Alex fordert und fördert und läßt uns Karateka immer wieder ein gutes Gefühl spüren. Im
zweiten Teil kommt noch eine schweißtreibende und sehr interessante Konditionsübung dazu. Am Schluß bedankt ER sich für die gute Atmosphäre und den Spaß, den er mit uns hatte. Er würde sich, ebenso wie wir, sehr freuen diesen Lehrgang noch einmal durchzuführen. Es war ein toller Karatetag mit
Alex. Vielen Dank an diesen jungen und erfahrenen Karateka aus BergischGladbach.

Mathias Naumann



09.03.2011 Zweiter Osterpokal Karate-Do Dormagen



29.03.2011 - Bericht des KDNW über den Ausflug nach Südfrankreich mit Sevki Sensei



10.01.2011 - Bericht des KDNW über Karate für Menschen mit Behinderung im KDD

                     


10.12.2010- Erfolgreiche Winterprüfungen


  
Schaufenster vom 20.12.2010, Rheinischer Anzeiger vom 22.12.2010


  




04.12.2010 - Neuer Meister im Karate-Do



Nach knapp zweieinhalb Jahren Vereinsgeschichte brachte der Karate-Do Dormagen nun seinen ersten im Verein ausgebildeten Dan-Träger hervor. Guido Blömacher aus Delhoven trainiert schon seit langer Zeit Karate. Unter anderem trainierte er in den 80ern auch in der damaligen dormagener Talentschmiede Shinto. Nun trat der 38jährige am 04.12. in Bonn zu seiner Prüfung zum ersten Meistergrad an. Nach vielen Monaten harter, sowie energischer und schweißtreibender Vorbereitungszeit im Training, die nicht nur ihm und seinen Trainern, sondern vor allem auch seiner Familie viel Kraft und Zeit kostete, konnte er vollen Mutes vor das Prüfgremium des Deutschen Karate Verbandes treten. Nach langer angespannter Wartezeit, die der im Bundesforst beschäftigte Dormagener zur weiteren Vorbereitung nutzte, wurde er unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Prüfungsraum gebeten. Der deutsche Bundestrainer Efthimios Karamitsos aus Frankfurt prüfte seine Leistungen zusammen mit dem Bonner Georg Karras auf Herz und Nieren. Die Spannung der zur Unterstützung mitgereisten Trainer Thomas Beu und Christian Gramberg stieg ebenfalls. Nach einer guten Stunde Zittern und Daumendrücken konnte Guido Blömacher voller Freude sein erstes Dan-Diplom in Empfang nehmen. Die Freude war riesig und dieses Ereignis sollte noch bis spät in die Nacht im Haus Bismarck gefeiert werden, wo auch die Übergabe des edlen Schwarzgurtes stattfand.
Der Karate-Do Dormagen ist stolz einen weiteren Karatemeister in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Für das „Weihnachtskind“ Guido Blömacher, der an Heilig Abend seinen 39. Geburtstag feiert, ist es wahrscheinlich eins der schönsten vorweihnachtlichen Geschenke. Herzlichen Glückwunsch!

 
Rheinischer Anzeiger vom 15.12.2010, Schaufenster vom 20.12.2010




07.11.2010 - Zum Saisonende nocheinmal dritter auf Landesebene

 Der 2. offene NRW-Cup des ASV-Dojo in Mönchengladbach bot unseren Athleten erneut die Möglichkeit, sich stilrichtungsübergreifend mit ausdrucksstarken Kata zu präsentieren. Der Vorteil des Turniers war, dass nicht auf die richtige Ausführung der Kata, sondern auf das Gesamtpaket der Vorführung wert gelegt wurde. So hatten unsere Starter die Möglichkeit auch sehr ranghohe, aber ausdrucksstarke Kata zu zeigen um damit punkten zu können. Nachdem Ursula, Dominik, Simon und Melissa nach den Qualifikationsrunden der Einzug ins Finale verwehrt blieb, konnte sich Jad nach einem Stechen im Finale den dritten Platz sichern.









23.10.2010 - 2x Bronze bei den Internationalen Karatemeisterschaften des KVSA



Thale? – Wo ist das? Nicht viele unserer Rheinländer konnten mit diesem Namen wirklich etwas verbinden. Bis zu diesem Tag. Am vergangenen Samstag richtete der Karateverband Sachsen-Anhalt die erste internationale Karatemeisterschaft, die KVSA OPEN aus.
Unser Dojo hat das Ereignis mit einer schönen Reise in das Mittelgebirge verbunden. Am Freitagabend ging es für uns los. Mathias konnte erneut den gemütlichen Mannschaftsbus besorgen und so fuhren wir frohen Mutes und guter Dinge die ca.450 km in den Harz. Angekommen in einer schönen Unterkunft konnte der Abend nach bekannter „Dojomanier“ ausklingen…
Nach gelungenem Abend und wenig Schlaf konnte der Turniertag kommen. Die Mehrzweckhalle in Thale machte einen sehr gepflegten Eindruck. Die gelungene Organisation der Ausrichter und die blitzenden Pokale auf den Preistischen ließen unsere Athleten und auch die mitgereisten Betreuer langsam nervös werden. Aufruf der Kata Schüler unter 14 Jahren weiblich: Melissa Fuhrmann startete mit ihrer Kata Heian Nidan und konnte die erste Runde beeindruckend mit 3:0 gewinnen. In der zweiten Runde musste sie sich mit einer deutlich guten Heian Sandan mit 2:1 dem Urteil der Kampfrichter ergeben.
Kata Schüler unter 14 männlich: Jad El Idrissi Khaldouni und Dominik Wagner am Start. Ein erstklassiger Beginn von Jad. Aufrichtig, stark und selbstbewusst betrat er die Kampffläche um seine Kata vorzuführen. Hier stand am Ende seine Heian Nidan gegen die hohe Kata seines Gegners, Jion, zur Entscheidung. Obwohl höhere Kata auch höher gewertet werden, und Jad ein kleiner Patzer passierte, mussten die Kampfrichter aufgrund Jad’s überzeugender Kata dennoch beraten. Letztendlich wurde sich für Jion entschieden.
Dominik konnte seine Gegner souverän, einen nach dem andern, aus dem Weg räumen:
Schmetternde Heian 2, 3, und 4 brachten ihn bis ins Halbfinale in dem er gegen eine Bassai Dai mit 2:1 zurückstecken musste. Dennoch gewann er mit einer erneuten Heian Nidan den Poolkampf um Platz 3. – Bronze für Wagner!
Simon Fuhrmann war für die Altersklasse U16 gemeldet. Aufgrund geringer Teilnehmerzahlen wurden hier die Gruppen bis 6.Kyu und bis 4.Kyu zusammengelegt. Simon versuchte sich dennoch mit seinen graduierungsgerechten Heian Kata gegen die Oberstufenkata der Gegner zu behaupten. Leider trotz guter Darbietung, ohne Erfolg.
In den darauffolgenen Kumitekämpfen konnte er viele Treffer im Shudan-Bereich setzen, die jedoch ohne Wertung blieben. Nachdem er einen Ura-Mawashi Jodan seines Gegners in Kauf nehmen musste, konnte er sich letztendlich noch die Bronzemedaille sichern.
Allem in Allem kann man sagen, dass sich unsere Athleten, ohne Ausnahme, herausragend behauptet haben und sehr gute Leistungen erbrachten! Schätzungsweise wird aufgrund der ansprechenden Turnieratmosphäre und dem gewaltigen Spaß, den alle Beteiligten hatten, die Reise nach Thale in unsern jährlichen Wettkampfkalender aufgenommen…

   
li. NGZ vom 26.10, re. Rheinischer Anzeiger vom 03.11.





18.09.2010 - Benny ist wieder Deutscher Meister



Fleiß und Ehrgeiz zeichnen sich bekanntlich aus. Zum zweiten Mal wurde Benny Lill Deutscher Meister der World Kickboxing and Karate Association. Ganze acht Stunden wartete unser Athlet auf seinen Auftritt auf der Kampffläche. „Ich hatte mir ein Buch mitgenommen um die Wartezeit zu überstehen, war aber letztendlich viel zu aufgeregt um lesen zu können und habe mich die ganze Zeit aufgewärmt und weiter vorbereitet “, so der 25-jährige. Lill wurde auf Grund seiner Leistungen und seines Ehrgeizes direkt für vier Kampfkategorien gemeldet und konnte sich auch in jeder einen Podiumsplatz sichern. Er wurde an diesem Tag in den verschieden Gewichtsklassen einmal Deutscher Meister, zweimal Deutscher Vizemeister und noch einmal dritter in der offenen Gewichtsklasse, in der sich Lill gegen viele körperlich überlegene Gegner behaupten konnte. Das Trainerteam und der gesamte dormagener Karateverein gratulieren recht herzlich!




04.09.2010 - Shirai & Fugazza in Hannover



Es war mal wieder fantastisch: Wie jedes Jahr haben wir es uns nicht nehmen lassen und sind der Einladung zu einem der grandiosen Karatelehrgänge um Shihan Shirai und Maestro Fugazza gefolgt.
Beeindruckend war dieses mal wieder, wieviel Wert die italienischen Meister auf das Zusammenspiel von Geist, Körper und Technik legten (Shin gi tai). Schnell wurde einem erneut vor Augen geführt, dass Karate ein lebenlanges Lernen und Üben bedeutet.
Hierzu eine kleine Geschichte von Maestro Fugazza im Bezug auf den notwendigen Ausdruck und die Dynamik in Karatetechniken ( frei wiedergegeben) :

Ich war damals 17 Jahre alt, als ich vor der Entscheidung stand, ob ich Judo oder Karate erlernen wollte. Das war 1968 - also ein Jahr vor den damaligen Karate-Europameisterschafen.
Ich saß gerade beim Friseur als ich ein Gespräch zweier anderer Kunden in dem Laden mithörte. Sie unterhielten sich über einen japanischen Karatemeister, der hier in Mailand Karate lehren solle. Meine Ohren wurden größer und größer, doch traute ich mich anstandshalber nicht das Gespräch zu unterbrechen und nachzufragen. Nachdem die besagten Kunden den Friseursalon verlassen hatten und mein Haarschnitt vollendet war, fragte ich den Friseur ob er auch von diesem Karatemeister wisse. Er schüttelte den Kopf und sagte: „nichts genaues…aber irgendwo da vorn in der Seitenstraße soll diese Karateschule sein.“
Ich ging hin und suchte eine Weile lang die Schule. Als ich das Gebäude gefunden hatte trat ich ein und sah eine Gruppe von Karatekämpfern die sich, wie sich später rausstellte, unter Sensei Hiroshi Shirai für die Karateeuropameisterschaften vorbereiteten. Es war für mich beängstigend und erschreckend was ich sah. Ich hatte ja bislang noch keine Vorstellung von Karate. Gebündelte Kräfte, Dynamik, Schnelligkeit, augenscheinliche Brutalität – und doch ein hohes Maß an Eleganz und Ästhetik. Die meiste Angst hatte ich vor dem Ausdruck in den Gesichtern der Männer: Ein wahnsinniger und scheinbar todbringender Kampfgeist.
Voller Angst verließ ich die Schule mit der festen Überzeugung, dass diese Menschen ganz klar und über alle Maßen verrückt und wahnsinnig sind.
Dennoch ließ mich dieser Eindruck nicht mehr los. Ich machte mir viele Gedanken über das, was ich dort erlebt hatte. Jeden Tag habe ich daran gedacht wieder dort hin zu gehen. Ich wollte auch so ein Verrückter werden. – Aber ich hatte Angst.
Einen ganzen Monat dachte ich täglich über dieses Training und diese Nationalmannschaft nach.
Schließlich ging ich vollen Mutes hin und schrieb mich in die Karateschule von Hiroshi Shirai ein.
Ein Jahr später wurde ich dann selber in die Nationalmannschaft berufen und bin ein solch Verrückter geworden. Seit dem folge ich seit über 40 Jahren Shihan Shirai.




26.05.2010 - Zurück aus Südfrankreich



Guido kam mal wieder mit etwas Speziellem: Ein Karate-Workshop in den Cevennen in Südfrankreich. Mit Meditation. Zu einem Superpreis. Bei Guidos erstem Karatelehrer Sevki Akyildiz aus Hamburg. Es sollte stattfinden in Le Vigan, ca. 35 km vor Montpellier an der Südfranzösischen Küste. Unser Freund Eric sagte auch zu, ebenso wie Frank und Heike Scholz aus unserem Dojo. Auf dem Hinweg haben wir in Paris übernachtet, Guido hatte mal wieder organisiert und Freunde dort mobilisiert. Nach einem netten Frühstück im Cafe Metropolitain ging es weiter nach Le Vigan zur Mas de Vezenobres (www.cevenne.info<http://www.cevenne.info)
Eine Location mitten im Grünen, versteckt in einem Tal, eine ehemalige Seidenproduktionsstätte, umgebaut mit viel Liebe und Hingabe von Paula und ihrem Mann Paul. Sevki fing direkt um 19.00 Uhr mit dem Training an. Die Woche sollte sich besonders um Hara, Kime und die Umsetzung in der Kanku Dai drehen. Prima!!! Sevki ließ sich während der Woche niemals von der Uhr terrorisieren, so daß im Schnitt bei 2 Trainings pro Tag ca. 5h Karate herauskamen die es in sich hatten. Der Sensei hatte einen Blick für die Schwachstellen eines Jeden der nur 8 Teilnehmer und bei jedem wurde daran gearbeitet. Es war unglaublich, wie Sevki jeden forderte und mit Liebe und Hingabe an die persönlichen Grenzen führte. Sevkis Karate ist von dessen Sensei Hidetake Nishiyama geprägt, der bei Funakoshi lernte, ebenso wie Kanazawa. Hiroshi Shirai, ein bevorzugter Trainer unseres Sensei Thomas vertritt dies ebenso. Merkmal für mich als relativ Unerfahrener und Laie ist das Traditionelle Karate und das Zusammenwirken von Körperhaltung, Geist, Spannung und Schnelligkeit. Interessant war für mich sehr, daß ich einzelne Komponenten auch bei uns im Karate-Do Dormagen durch Thomas schon vermittelt bekam, was ich auch gerne dort erzählte.
Ein Nachmittag war vom Besuch der Stadt Montpellier geprägt. Wir sind zusammen mit dem Kfz an den Stadtrand gefahren und erhielten dann im Parkhaus kostenlose Tickets, um mit der Straßenbahn in die Innenstadt zu fahren. In Montpellier haben die meisten die Atmosphäre genossen, ein schönes, fettiges Essen eingenommen und Stadt und Menschen genossen. Abends ging es noch an den Strand in La Grande Motte. Wir waren die einzigen weit und breit und nur einer ging ins Wasser und kam mit leichter Gänsehaut wieder :). In Le Vigan wurden wir von einer Schülerin von Sevki rundum versorgt, von Zoé, die auch mittrainierte. Zoé hat uns Makrobiotisch versorgt, was ich nicht kannte. Es war wunderbar, schmackhaft, lecker, genug und Fleisch wurde nicht vermißt. Der letzte Tag dieser wunderbaren Woche ging zu Ende mit dem Gefühl, sowohl Urlaub gehabt zu haben, sehr viel Karate gemacht und sehr viel über Karate gelernt zu haben.

Mathias Naumann



06.03.2010 – Bezirksmeisterschaft Düsseldorf

   

Vor knapp einem Jahr lernten sich Melissa Fuhrmann, Dominik Wagner, Dario Joschko und Jad El Idrissi Khaldouni beim Karate-Einsteigerkurs des Karate-Do Dormagen e.V. kennen. Mittlerweile tragen alle Vier den orangenen Gürtel und zeigen viel Engagement und Fleiß. Jetzt traten sie zum ersten Mal bei der Bezirksmeisterschaft Düsseldorf in der Altersklasse Schüler unter 14 Jahren an und konnten mit souveränen Leistungen überzeugen.
Die Meisterschaft war an alle im Regierungsbezirk Düsseldorf ansässigen KaratevereineBM2010 ausgeschrieben, wobei die Mindestanforderung zur Teilnahme der orangene Gürtel war. So mussten sich unsere Kämpfer gruppenunabhängig auch gegen erfahrene Braungurtträger und Landeskaderathleten beweisen. Dominik, Dario und Jad traten zusammen in der Disziplin Kata-Team an. Hier erreichte unser junges Team mit der Heian Shodan Bronze.
Dominik und Jad bewiesen weiterhin Stärke und konnten sich ebenfalls im Kata-Einzel durchsetzen. Hier mussten jedoch beide im jeweiligen Pool Finale den erfahreneren Kaderathleten Roman Lux und Marvin Finchel aus Hilden den Sieg einräumen. Ansonsten räumten die Jungs recht eindeutig und souverän ihre Gegner aus dem Weg. So erreichte Dominik, dessen erstes Turnier dies war, den 6. und Jad den 4. Platz, den er zusätzlich auch im Kumite belegte. Damit hat sich Jad zweimal für die Landesmeisterschaft NRW im Einzel und einmal zusammen mit Dominik und Dario im Team qualifiziert.
Der Verein Karate-Do Dormagen und die Wettkämpfer sind sehr stolz auf ihre Leistungen und sehen der Zukunft optimistisch entgegen.




20.01.2010 Konzept „Karate für Menschen mit Behinderung“ geht auf



 







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