Hier könnt ihr einige Rezensionen unserer Mitglieder einsehen:





Am 12.01.2011 schrieb Olaf Ackerschott, geb. 1969:

 

Ich möchte ein paar Zeilen über mein erstes Jahr im Karate-Do-Dormagen schreiben. Dazu muss ich kurz zwei Sätze zu meiner Vergangenheit sagen. Bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr etwa war ich sportlich sehr aktiv, fühlte mich fit, war gesund. Nach meiner Berufsausbildung nahm ich dann langsam, aber stetig, zu. In den letzten Jahren kamen einige Stürme des Lebens hinzu, in die ich zielgenau hineinsteuerte, die Narben und letztlich gut dreißig Kilo Übergewicht hinterließen. Tiefpunkt war mein vierzigster Geburtstag Anfang Juli 2009, kurze Zeit später wurde ich ernsthaft krank. Rückblickend markieren diese Tage eine deutliche Zäsur in meinem Leben.
Einige Monate später, im Februar 2010, begann ich im Einsteigerkurs mit Karate. Im April kippte ich noch einmal um, danach veränderte sich irgendetwas in mir. Blickwinkel und Schwerpunkte begannen sich zu verschieben. Karate fing an, eine wichtige Stelle in meinem Leben einzunehmen, wobei ich mir schon nach wenigen Stunden im Einsteigerkurs sicher war, weiterzumachen. Ich trat dem Verein bei – ohne Übertreibung eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte.
Die „Bilanz“ nach zehn Monaten: Zwanzig Kilo Übergewicht weg. Neue Kraft und Ausdauer. Wachsendes Selbstbewusstsein. Wachsende innerer Ruhe und Gelassenheit. Ein völlig neues Körpergefühl. Entwicklung von Zielen. Parallel zum Karatetraining laufe ich, peile in diesem Jahr den Halbmarathon an. Die physische und mentale Kraft, die ich im letzten Jahr durch Karate entwickelt habe, kommt mir auf den langen Laufstrecken ebenfalls zugute. Und ein Letztes noch: Mein Vokabular hat sich leicht verändert: Die Worte „Stark“, „Stark sein“ und „Weiter“ benutze ich viel häufiger als vor meiner Karatezeit.
Fazit:
Ich kann sagen, dass Karate genau zum richtigen Zeitpunkt geholfen hat, mein Leben und meine Einstellung um hundertachtzig Grad zu wenden. Karate ist mittlerweile einer der wichtigsten Bestandteile meines Lebens geworden. Mir geht’s nicht gut, wenn ich aus beruflichen oder privaten Gründen mal nicht zum Training kommen kann. Hinzu kommt, dass ich mich im Verein richtig wohl fühle. Zwei Dinge sind für mich dabei ausschlaggebend: Sehr hohes Vertrauen in die Kompetenzen der Trainer und netter, lockerer, aber auch respektvoller Umgang untereinander.
Ich habe mich auf einen Weg begeben, bei dem ich spüre, dass er in eine Richtung, aber auf kein Ende, kein Ziel weist. Ich werde diesen Weg gehen, solange mich meine Füße tragen, und Zwischenstationen ansteuern. Der Weg selbst möge nie enden.

 


Am 07.01.2011 schrieb Pia Charlotte Gröting, geb. 1986:


Der Einsteigerkurs des Karate Do Dormagen e. V. hat mich sehr begeistert. Die Kombination aus sportlicher Tätigkeit und gleichzeitig eine Kampfsportart zu lernen ist einfach perfekt.
Die Einführung war völlig unklompliziert und meine (positive) Aufregung vor der ersten Stunde hat sich in Freude auf jede weitere Trainingseinheit gewandelt. Das Training (auch nach dem Einsteigerkurs) ist abwechslungsreich und eine ausgeglichene Betätigung für Arme und Beine. Genauso ist es auch eine Hilfe konzentrierter und disziplinierter zu sein. Nicht zu vergessen, dass unser Trainer Thomas Beu alle Mitglieder des Einsteigerkurses durch seine Kompetenz und Hilfsbereitschaft motiviert und begeistert hat und dies immernoch tut!
Ein dickes Dankeschön an Thomas, Marie und Michael (die Ihr uns am Anfang des Kurses so schön geholfen habt ;) Macht weiter so!
lieben Gruß Pia